Michaelas Logbuch – Fotoreisen und Fotoprojekte

Von Griechenland nach Fuerteventura

Schade, die für meinen Griechenlandaufenthalt eingeplante Zeit ist am 9. Dezember abgelaufen! Die Fähre von Patras nach Ancona war für diesen Tag vorgebucht. Also geht es zunächst mit dem Auto von Pelasgia nach Patras. Dort Sonnenschein und 25°C. Bei einbrechender Dunkelheit laufen wir aus, bei einbrechender Dunkelheit kommen wir am 10.12. an. Überfahrten ab Patras gibt es im Winter 4-6 mal die Woche, z.B. mit Minoan (gehört zu Grimaldi Lines), Fahrpläne unter www.minoan.gr/de.

Dann geht es mit dem Auto von Ost nach West quer durch Italien in Richtung Civitavecchia. Eine Zwischenübernachtung bei Spoleto mit Nachtfrost. Kein Problem im Dachzelt, schließlich muss ich nicht auf dem mit Rauhreif überzogenen Erdboden schlafen. Am 11.12. abends Auslaufen Civitavecchia nach Barcelona. Die Strecke wird fast täglich von Grimaldi Lines befahren, Fahrpläne unter www.grimaldi-lines.com.

Am 12.12. abends fahre ich dann in Barcelona vom Schiff. Mit zwei Zwischenübernachtungen geht es runter in den Süden Spaniens nach Cadiz. Dort hatte ich 2 Tage Aufenthalt an der Küste eingeplant. Leider kamen bei meiner Ankunft gerade sintflutartige Regenfälle herunter. So kann ich von Cadiz und der Umgebung nur berichten, dass es dort vermutlich bei besserem Wetter recht schön sein muss. Ich habe mich auf einem Zeltplatz eingeigelt und das schlechte Wetter vorbei ziehen lassen. Zeltplatztipp: La Roche bei Conil. Der Einzige weit und breit, der auch im Winter geöffnet hat. 2 km vom Meer entfernt in einer Pinien- und Dünenlandschaft gelegen. Internet frei, Restaurant und Lädchen: www.campingroche.com/de.

Am 16.12. geht es dann an Bord der „Albayzin“ der Reederei Acciona Trasmediterranea auf nach Arrecife, dem Ankunftshafen auf Lanzarote. Das Schiff bekommt von mir in allen Kategorien von 5 möglichen Sternen 0. Ich würde gerne von der Fahrt mit dieser Reederei abraten, doch leider gibt es, wenn man mit dem Auto auf die Kanaren will, keine Alternative. Nach 31 Stunden auf dem tristen Kahn sind wir dann um Mitternacht in Arrecife. Ich fahre noch bis Playa Blanca, das ist der Hafen, ab dem man nach Fuerteventura übersetzen kann, und lege mich gegen 2 Uhr nachts ein wenig schlafen. Abfahrten mit Acciona Trasmediterranea nach Arrecife und weiter auf die anderen Inseln einmal wöchentlich. Fahrpläne unter www.trasmediterranea.es.

Am 18.12. von Playa Blanca nach Corralejo das beeindruckende Gegenstück zur „Albayzin“. Das Schiff der Fred Olson Reederei ist sauber, geschmackvoll eingerichtet und das Personal ist freundlich. Bis zu 7 Abfahrten am Tag, Dauer ca. 20 Minuten. Fahrpläne unter: www.fredolsen.es/en

Nach 10 Tagen „ On the Road“ habe ich Lust auf ein festes Quartier, mache mich auf die Suche und werde bei Lajares in der Casa Pedro fündig.
Die fotografische Erkundung Fuerteventuras kann beginnen!

Ankunft in Lajares am 18.12.
Ankunft in Lajares am 18.12.

3 Gedanken zu “Von Griechenland nach Fuerteventura

  1. Heinz Diehl

    Deine Reise gibt jetzt schon genügend spannendes Material für ein gutes Buch ab !!! Weiterhin gute Reise und viele positive Erlebnisse . Liebe Grüße von Heinz u Anni

  2. Jan

    Klingt ja spannend, der ganze Trip. War die Fähre von Griechenland nach Italien, die die gerade jetzt berennend vor Albanien treibt?
    Ich wäre ja ein paar Tage auf Lanzarote geblieben, die Insel hat durchaus wunderschöne Ecken..

    Jan

    1. Michaela Artikel Autor

      Nein, meine Fähre von Griechenland nach Italien war von der Minoan Reederei (gehört zu Grimaldi). Meine „Cruise Europa“, hat versucht, der brennenden Fähre zu helfen, gehört also im Moment zu den Guten.

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