Fuerteventura Rückblick
10 Wochen habe ich auf Fuerteventura zugebracht, viele Fotos sind in dieser Zeit entstanden und viel rumgekommen bin ich natürlich auch. Hier nun meine persönliche Zusammenfassung mit ein paar Reise- und Ausflugstipps. Nord- oder Südteil der Insel ist die erste Frage, die sich der Fuerte-Neuling stellt. Ich rate zu einem Aufenthalt im Norden, mit Entdeckungstouren bis in die Inselmitte. Es gibt mit diesem Konzept schon so viel zu entdecken, dass ein normaler Urlaubsaufenthalt kaum ausreicht. Mit dem Mietauto sowohl den Norden als auch den Süden der Insel erkunden zu wollen, artet meiner Meinung nach in km-Fresserei und Stress aus. Das Faszinierende an dieser Insel sind die vielen unterschiedlichen Landschaften, jede mit ihrer eigenen, an diesen Lebensraum angepassten Pflanzen- und Tierwelt.

Ausflugstipps
Es gibt die Küste mit schwarzen Lava- Klippen, Strände, Gezeitenbereich und fantastischen Wellen, die Surfer aus der ganzen Welt anziehen. Mein Wander- und Ausflugstipp: die Klippen-Sand-Küste rund um den Leuchtturm von El Cotillo und die Steilküste südlich von El Cotillo.
Wer reduzierte Landschaften liebt, sollte mindestens eine Wanderung in der Vulkanlandschaft zwischen Lajares und Corralejo ins Ausflugsprogramm aufnehmen. Startpunkt für Fuß- oder Radwanderungen: in Lajares, an der Straße nach Majanicho, kurz nach der Kamel-Safari-Stelle.
Die Kulturlandschaft mit ihren Steinmauern und das daran anschließende Brachland sind im Frühjahr wenn alles von einem Blütenflor überzogen ist wunderschön. Ausgangspunkt z.B. im Ort Vallebron.
Fuerteventura hat für den Vogelschutz bedeutende Steppengebiete von internationaler Relevanz. Zum Wandern empfiehlt sich hier der frühe Morgen oder der späte Nachmittag bis zum Sonnenuntergang. Startpunkt z.B. in Tindaya oder am Torre del Toston von El Cotillo. Beide Wege sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu machen.
Die 25 km2 Wüstenlandschaft des Parque Natural de las Dunas die Corralejo an der Ostküste südlich von Corralejo sind ein eindrucksvolles Landschaftserlebnis, für das man sich viel Zeit nehmen sollte. Am besten planst du gleich 2 Exkursionen ein. Einstiegspunkt: von einem der Parkplätze an der Küstenstraße aus. Bei starkem Wind = Sandsturm! ist diese Wanderung nicht zu empfehlen. Im Januar 2016 ist diese Landschaft wieder Schauplatz einer Fotoreise.
Ein Barranco ist eine canyonartige Schlucht, in manchen fliesst in einigen Monaten des Jahres auch ein kleiner Bach. Ein Fuerteventura-Aufenthalt ohne eine Barrancowanderung ist schwer vorstellbar. Ich empfehle den Barranco del los Molinos. Einstieg bei Las Paracelas. Am Ende der Wanderung belohnt dich eine kleine Bucht mit Restaurant und tollen Wellen.
Die Vogelwelt der Insel
Viele Wochen bin ich den Vögeln der Insel hinterher gepirscht. Ich bin begeistert von der Artenvielfalt (durch die oben beschriebenen unterschiedlichen Lebensräume) und den Fotomöglichkeiten. Die Vogelwelt Fuerteventuras war/ist Thema einer Fotoreise im Februar. Über die Fuerteventura Schmutzgeier habe ich schon berichtet. Aber das ist natürlich nicht die einzige Art, die Naturfotografen auf der Insel begeistert. In dieser Galerie findest du eine Übersicht der Arten, die sich besonders fotogen präsentieren.
Meine Hotel- und Einkehrtipps
- Hotel Oasis Casa Vieja, La Oliva: sehr gepflegtes Hotel, große Zimmer, Pool, Garten. Im angegliederten Restaurant isst man sehr gut.
- Surf Cafe El Arco, Lajares: wunderbar für die kleine Einkehr zwischendurch. Die Hamburger sind superfein, der Orangensaft frisch gepresst.
In dieser Galerie kannst du die verschiedenen Landschaften Fuerteventuras anschauen:
- Wind und Wellen
- Flamingos und Fischadler auf Sardinien
Hallo Michaela,
danke für den informativen und aufschlussreichen Bericht über Fuerteventura. Die Landschaftsfotos sind natürlich wieder top und ganz besonders herausragend finde ich die Bilder von der Vogelwelt in der Galerie.
LG aus dem hohen Norden
Jürgen
Liebe Michaela,
ich verfolge deine Blogs mit großer Begeisterung. Die Übersicht über Feuerte ist einfach toll. Es ist eine der Kanarischen Inseln, auf der wir noch nicht waren.
Die Fotos der Wellen können auch faszinieren. Nach meiner Erfahrung bläst der Wind leider meist auflandig, wenn es große Wellen gibt.
Weiter so auf Sardinien…
liebe Grüße aus Bergisch Gladbach, wo jetzt endlich der Frühling einkehrt.
Erwin