Über einen Zeitraum von drei Jahren, vom Sommer 2020 bis zum Frühjahr 2023, konnte ich in Santu Lussurgiu im Montiferru die Restaurierung einer historischen Wassermühle fotografisch begleiten. Ich freue mich nun darüber, dass von den dabei entstandenen Fotos eine Auswahl von 17 in einer Ausstellung mit dem Titel „Storie da Visitare – Walking Tales“ auf Sardinien in den Ausstellungsräumen der…
Annäherungen an eine Halbinsel Vor einem Jahr hatten hier Peter, Bernhard, Ralf, Steffen, Torsten und ich über unsere Schluchtenabenteuer in Griechenland berichtet. Eine der dort beschriebenen Schluchten war die Acheron-Schlucht bei Glyki, die nach der griechischen Mythologie zum Eingang des Hades – der Unterwelt – führt. Auch in diesem Jahr blieben wir als Foto-Abenteurer der griechischen Sagenwelt treu, dieses Mal…
Annäherungen an eine Halbinsel Beim Vergleich meiner ersten Fotos von der griechischen Halbinsel Methana mit denen aus diesem Jahr sieht es aus, als hätte sich dort in den 8 Jahren, die dazwischen liegen kaum etwas verändert. Die Zeit scheint stehen geblieben zu sein, auch die touristische Infrastruktur samt Übernachtungsangeboten wirkt etwas „retro“. Manch einer mag das schade finden und als…
Diesen Beitrag widme ich Peter, nicht wegen der Alkohol-, sondern wegen der Schmetterlingsstory :-). Es begann eher zufällig. Ich beobachtete, wie über einem Kaktusdickicht mehrere Schmetterlingsarten um die ersten reifen Früchte herumflogen. Darunter waren auch mehrere Exemplare des Erdbeerbaumfalters (Charaxes jasius), der mit bis zu 85 mm Flügelspannweite als einer der größten Tagfalter Europas gilt. In den Vorjahren hatte ich…
Libellenfotos in Schwarzweiß – geht das? Bisher war ich noch nie auf die Idee gekommen, das überhaupt in Erwägung zu ziehen. Schließlich ist die Farbe bei Libellen nicht nur Bestimmungsmerkmal sondern auch Blickfang. Oft werden sie auch als fliegende Edelsteine bezeichnet, weil sie so schön bunt schillern. Und der Titel des vorangegangenen Beitrags hier im Blog lautet Die kleinen blauen…
Die Überschrift liest sich vielleicht ein wenig sonderbar, aber keine Sorge, du kannst beruhigt weiterlesen, es handelt sich tatsächlich um ein ernsthaftes Fotoprojekt. Es geht im Folgenden um Prachtlibellen (Familie Calopterygidae) und ihre faszinierenden Rituale. Prachtlibellen sind in Deutschland selten geworden. Sie benötigen saubere Fließgewässer mit natürlicher Ufervegetation um sich wohl zu fühlen. Auf Sardinien sehe ich sie an den…
Am 24. April wurde im Kreishaus Osterholz-Scharmbeck die Ausstellung „Faszination Windmühlen“ eröffnet. Gezeigt werden dort bis zum 21. Juli 2023 Fotografien, die 2019 bei der Highlight Tours Fotoreise Windmühlen im Teufelsmoor entstanden sind. Die ausgestellten Bilder sind von Christa Jedelhauser, Hans-Roland Becker, Franz-Rudolf Fendler, Michael Nickel, Ralf Nentwig und mir. Den Zauber der alten Mühlen mit den Möglichkeiten der Fototechnik…
Heute morgen, am 15. April, durfte ich im Agriturismo S’Ispiga der Eselin Mikelina zu ihrem Nachwuchs gratulieren. Auguri Mikelina! Nur 14 Stunden war das kleine Eselsmädchen alt und sprang auf ihren dünnen Beinchen schon ganz mutig um die Mutter, Antonangelo und mich herum. Es war ein Erlebnis, das weiche, lockige Fell zu streicheln. Ich musste an Kashmirwolle denken – aber…
Am vergangenen Sonntag kam ich mit eingestaubter Kamera, glänzenden Augen und gefühlt mindestens einer Hand voll Sand in den Haaren von einem Fotoausflug zurück. Der Grund? Atemberaubende Fotomomente bei einem Pferderennen, der Pariglia, auf Sardinien. Sa Pariglia ist eine spezielle Form des Pferderennens, die hauptsächlich auf Sardinien zu sehen ist. Dabei präsentieren jeweils zwei oder drei Reiter während eines rasend…
Wasser ist für mich ein unerschöpfliches Fotothema. Weil es immer in Bewegung ist, weil es immer wieder andere Formen und Farben zeigt. Meterhohe Wellen faszinieren mich dabei genauso, wie kleine Wassertropfen oder flüchtige Lichtspuren. Die Bildergebnisse sind oft überraschend und meistens nicht exakt planbar. Wobei trotzdem eine grobe Strategie, Einschätzung des Lichtes und der Perspektive hilfreich sind. Das Experimentieren mit…
Gelegentlich gibt es im Winterhalbjahr in Cuglieri im Gemüselädchen Cardoncelli – das sind extrem leckere (nicht gerade preiswerte) Pilze. Eine Art, die ich aus Norddeutschland nicht kannte, sondern erst in den letzten Jahren auf Sardinien kennen und schätzen gelernt habe. Sie können es mit ihrem intensiven Aroma und dem festen Fleisch locker mit Steinpilzen aufnehmen, sind aber geschmacklich nicht das…
Methana ist eine 55 Quadratkilometer große und bis zu 713 Meter hohe vulkanische Halbinsel an der Südküste des Saronischen Golfs. Doch für mich fühlt es sich bei der Ankunft jedes Mal – geografische Definition hin oder her – wie eine Insel an. Buchten, Strände, Klippen, ein kleiner Fischerhafen mit Tavernen an Wasser – Methana hat einfach Inselflair und wird auch,…
Schon die Anfahrt ist abenteuerlich: das Ziel ist laut Routenplaner zwar nur 126 Kilometer vom Fährhafen Patras entfernt, die Strecke wird aber, weil steil und kurvenreich mit 2.5 Stunden veranschlagt. Nun gut, das war bei einer Schluchten-Expedition zu erwarten. Dass an einer Stelle die Hälfte der schmalen Straße weggebrochen ist, hätte allerdings nicht sein müssen. Dann die Passhöhe und runter…
Nein, dies ist keine Enthüllungsgeschichte über dramatischen Alkoholkonsum im Tierreich. Es geht darum, wie wir und unsere Kameras Farben wahrnehmen. Und darum, wie wir die „richtige“ Farbwiedergabe herbeizaubern können. Der Blauschwarze Eisvogel (Limenitis reducta) gehört zur Familie der Edelfalter. Bekanntere Vertreter dieser Familie sind das Tagpfauenauge, Distelfalter und Admiral. Er hat nach Bellmann eine Flügelspannweite von 45-50 mm und erscheint…
Im Juli war es ein Jahr her, dass das verheerende Feuer auf Sardinien im Montiferru gewütet hat. Was ist seit dem geschehen? Es gab viel Hilfe, aber es liegt auch immer noch viel im Argen. Am 16. Juli hatten Lilli und Antonangelo auf ihrem Hof S’Ispiga diejenigen aus der Familie und dem regionalen Bekanntenkreis, die ihnen letztes Jahr nach dem…
Anfang August hatte ich am Meer bei Torre del Pozzo zum ersten Mal die Gelegenheit, die Eleganz der Pelagia noctiluca unter Wasser zu fotografieren. Eine kleine pinkfarbene Quallenart, deren Schirm nur etwas faustgroß war. Wikipedia weiß über die Leuchtqualle zu berichten, dass sie meist in kilometerlangen Schwärmen in wärmeren Meeren auftaucht. Ich konnte nur zwei entdecken. Eine Masseninvasion dieser Art…
Vor drei Tagen gab es bei den Flamingos an der Saline in Cagliari schöne Gelegenheiten zum Fotografieren von Interaktions-Szenen. Dieses Erlebnis lässt sich meiner Meinung nach am besten als Foto-Sequenz zeigen, da bei einem Einzelbild die Interaktionsdynamik auf der Strecke bleibt. Eine kleine Bild-Auswahl habe ich hier zu zwei Sequenzen zusammengestellt. Mit einem Klick auf das gerade angezeigte Bild kannst…
Dieser Bericht ist Jens und Tine gewidmet – wegen der Kurbelmaschine 🙂 In der vergangenen Woche war ich eingeladen, bei der Herstellung einer cuglieritanischen Spezialität, der Panada, zuzuschauen und zu fotografieren. Was sind Panadas? Die Panada ist eine Art Pastete. In dem Namen steckt das lateinische Wort panem = Brot. Die Ähnlichkeit mit dem spanischen beziehungsweise südamerikanischen Wort Empanadas legt…
Angeblich gibt es zwei Typen von Reisenden: die einen wollen immer ans Meer, die anderen in die Berge. Mit diesem Schubladendenken kann ich wenig anfangen. Klar, am Meer fühle ich mich wohl, Wasser ist eines meiner bevorzugten Fotomotive. Aber eine andere Foto-Obsession, der ich seit Jahren folge sind Schluchten. Über Zagori und die Vikos-Schlucht in Nordgriechenland hatte ich hier schon…
Bei meinem Aufenthalt in einem kleinen Bergdorf durfte ich nicht nur den Tsipouro, sondern auch einige andere Spezialitäten der griechischen Küche probieren. Neugierig machte mich ein Kuchen mit dem feinen Aroma von Zimt und Walnüssen. Weil er lecker war, hauptsächlich aber wegen der Geschichte hinter dem Gebäck. Es wurde mir unter dem Namen Fanouropita (φανουρόπιτα) vorgestellt. Und es ist nicht…
Zur Zeit halte ich mich im gebirgigen Zentralgriechenland, genauer in Milia, einem kleinen Dorf auf 610 Metern über dem Meer auf. Auch auf dieser Höhe wachsen Weinreben, gedeihen Quitten, Walnüsse und Oliven. Hin und wieder sind aus der Ferne die Glocken einer Schafherde zu hören. Vor drei Jahren durfte ich bei der Weinlese und beim Keltern dabei sein und auch…
Du hast es vielleicht schon aus den Medien mitbekommen: Hier bei mir zuhause in Cuglieri auf Sardinien ist nach dem großen Feuer nichts mehr, wie es einmal war. Das Feuer im Montiferru hat im Juli 20.000 Hektar Bergwald, Weide und Ackerland vernichtet, 1500 Menschen mussten zeitweise evakuiert werden, viele haben ihre Olivenbäume, Gärten oder Tiere verloren. Auch der Albero Millenario,…
Zur Vollbildansicht der Fotos bitte jeweils Hineinklicken! Die Kraft des Wassers wurde an den Flüssen des Montiferru in den vergangenen Jahrhunderten an vielen Orten zum Mahlen von Getreide genutzt. Eine Kartierung von 2009 verweist auf ehemals 96 Kornmühlen in Gebiet Montiferru-Planargia-Marghine, viele davon rund um Cuglieri, Scano di Montiferru und Santu Lussurgiu. Auf meine Fragen nach Überresten der alten Getreidemühlen ist…
Zur Vollbildansicht der Fotos bitte jeweils Hineinklicken! Im letzten Bericht ging es um den über 1000 Jahre alten Olivenbaum in Cuglieri. Ein ehrfurchterweckendes Alter, aber er ist noch nicht der älteste Baum auf Sardinien. Ein offizielles Verzeichnis nennt beinahe 400 Baumriesen für die Insel. Der vermutlich Älteste steht auf dem Gebiet der Gemeinde Luras in der Provinz Olbia-Tempio. Man nennt…
Zur Vollbildansicht der Fotos bitte jeweils Hineinklicken! Cuglieri ist umgeben von Olivenbäumen. Ihr silbrig-grün schimmerndes Laub ist in der Landschaft allgegenwärtig. Es erfreut schon weitem das Auge der Besucher, die auf den auf 479 Metern über dem Meer gelegenen Ort zufahren. EIN Baum inmitten dieser vielen Olivenbäume ist etwas ganz Besonderes. Seit mehr als tausend Jahren steht er unterhalb von…
Zusätzlich zu den auf highlighttours.de veröffentlichten Fotoreisen versuche ich, pro Jahr noch mindestens eine etwas andere Fotoreise auf die Beine zu stellen. Eine mehr oder weniger privat organisierte Reise mit einer kleinen Gruppe von Fotofreunden, abseits der ausgetretenen Pfade, mit dem Fokus auf Naturerlebnis, Geschichte und Kultur des Reiselandes. Ende 2019, als wir bei dem Wort Corona noch zuerst an…
Dieser Beitrag ist allen Teilnehmer*innen der Worpsweder Masterclass gewidmet. Gemeinsam haben wir im September Serien und Sequenzen bearbeitet.Schön war’s mit euch! Im letzten Jahr hatte ich im Herbst zum ersten Mal das Glück auf Sardinien einen großen Starenschwarm am Abendhimmel zu beobachten und zu fotografieren. Einige Fotos und einen kleinen Bericht darüber vom November 2019 findest du hier. Bedauert hatte…
Dies ist die Geschichte einer Spurensuche, die im Montiferru-Gebirge auf Sardinien beginnt und in Hamburg in der Speicherstadt (vorläufig) endet. Alles begann mit einer rätselhaften Mühle am Fluss. Die Suche nach Erklärungen und Zusammenhängen führte mich buchstäblich über Stock und Stein, durch Gestrüpp und Lorbeerdickicht und barfuß durch den Fluss. Sie brachte mich mit vielen hilfsbereiten Menschen zusammen, die Stück…
Diesen Bericht habe ich eine ganze Weile liegen gelassen, weil die Geschichte auf halber Strecke plötzlich zu Ende war. Doch im Rückblick meine ich jetzt doch, dass sie es wert ist, erzählt zu werden: Bei einem Rundgang entdeckte ich im Mai in meinem Garten eine Feldwespe (Polistes dominula) beim Nestbau. Diese hauchdünnen Pappmaché–Konstruktionen haben mich schon immer fasziniert. Darum nahm…
Auf den 132 Meter hohen Turm des Hamburger Michels führen 452 Stufen. Verglichen damit sind die 166 Stufen zu meinem letzten Fotoziel eine Kleinigkeit. Der Riu Sos Molinos kommt aus den Bergen des Montiferru. Zwischen den Orten Santu Lussurgiu und Bonarcado zwängt sich der „Fluss der Mühlen“ durch eine Schlucht und fällt an einer Felswand 30 Meter hinab. Dieser Wasserfall,…
Mit den Sant‘ Antonio Feuern am 16./17. Januar beginnt auf Sardinien die Karnevalszeit. Jeder Ort hat seine eigenen Traditionen, Masken und Figuren. Am 9. Februar stand Samugheo ganz im Zeichen des Karnevals. Samugheo hat rund 3000 Einwohner und liegt auf 370 Metern ü.n.N. rund 30 km östlich von Oristano in der gleichnamigen Provinz. Der Ort ist auch für seine Textilkunst…
In einem Buch fand ich den vagen Hinweis darauf, dass es auf Sardinien eine Pyramide geben solle (vielen Dank Gisela für das Buch!). Das klang spannend. Ich machte mich auf den Weg. Um mehr zu erfahren und um mir die Sache mit eigenen Augen anzuschauen. Die Ausgrabungsstätte trägt den Namen Monte d’Accoddi. Sie liegt im Norden Sardiniens, ganz in der…
Gestern machte ich mich auf den Weg in die Region der Barbagia in Zentralsardinien. Mein Ziel war das Bergdorf Mamoiada, das auf 644 m oberhalb der Provinzhauptstadt Nuoro liegt. Dort wollte ich mich schon ein wenig auf die Fotoreise zum Karneval auf Sardinien Ende Februar einstimmen. Denn Mamoiada ist wegen seines traditionellen Karnevals bekannt. Dieser beginnt dort bereits am 17.…
Gestern Abend (am 29. November) habe ich etwas fotografisch absolut Verrücktes getan: zwei Fotos mit 350 mm und ISO 3200/6400 aus der Hand aufgenommen und nicht sofort wieder gelöscht. Was war passiert? Ich wurde Zeugin eines fantastischen Spektakels am Abendhimmel. Ein unvorstellbar großer Vogelschwarm verdunkelte den Himmel, löste sich auf, bildete sich immer wieder neu. Ein Schauspiel aus hellen und…
In diesem Text steht ausnahmsweise einmal nicht der Fotoreisebericht, sondern die Kameratechnik im Vordergrund. Zur zweiten Vorerkundung für die Fotoreise nach Kefalonia hatte ich mir zusätzlich zu meiner Canon 5D eine kleine Kompakte von Olympus mitgenommen. Die Kleine (TG-5, rot wie mein Auto) soll laut Produktdatenblatt bis 15 Meter unter Wasser funktionieren. Ohne zusätzliches Gehäuse. Bei einer Lichtstärke von 2.0…
Ende September besuchte ich noch einmal für zwei Wochen die griechische Insel Kefalonia. Ich wollte die letzten Details der dort im Mai 2020 stattfindenden Fotoreise vorbereiten. Was mir noch fehlte, um diese Reise zu etwas ganz Besonderem zu machen, war, ob, und wenn ja wo die Unechte Karettschildkröte (Caretta caretta) fotografiert werden kann. Von einem Freund bekam ich den Tipp,…
Dieser Bericht ist ein Gastbeitrag von Ralf, der mit mir im Süden Sardiniens unterwegs war. Ursprünglich hatte es eine ganz normale Fotoreise werden sollen. Auf den Spuren der Landschaft und der alten Bergwerke, mit Exkursionen zu verschwiegenen Buchten und traumhaften Stränden, in Stollen und verlassene Gebäude. Leider kamen dafür aber nicht genügend Buchungen zusammen. Da es im Südwesten Sardiniens so…
Diese Geschichte begann genau genommen vor einigen Jahren auf der Insel Fuerteventura. Kurz vor der Abreise wollte ich „noch schnell“ ein paar Fotos von den schönen Stränden im Norden machen. Mal eben das Blau und Grün des Wassers einfangen. Dachte ich. Doch so einfach war das wider Erwarten nicht. Ich lernte recht schnell, dass die Tageszeit, der Winkel der Sonne…
Der Tag der Schafschur im Frühjahr ist auf Sardinien ein sehr traditionelles Ereignis. Es beginnt am Morgen mit dem Zusammentreiben der Schafe in einem abgeschlossenen Gehege und endet nach getaner Arbeit mit einem guten gemeinsamen Essen, bei dem alle Helfer zusammensitzen. Dieses Jahr war ich eingeladen worden, im Agriturismo S´Ispiga zwischen Santa Caterina und Cuglieri bei einer ganz speziellen Schafschur mit…
Für Jens und Christine, die noch eine Prozession offen haben 🙂 Ab April hingen in Cuglieri und Santa Caterina Plakate aus. Es wurden darauf Feierlichkeiten zu Ehren der Santa Caterina d’Alessandria angekündigt. In der Bar fragte ich zwei Herren. Wer war Caterina d’Alessandria? Welche Bedeutung hat sie für den Ort? Die Antworten, die ich bekam waren verwirrend. Der eine verwies…
Helge war Ende April eine Woche zu Besuch nach Cuglieri gekommen. Am 1. Mai fuhren wir zu einer Fotoexkursion in das Bergwerksdorf Montevecchio. Das liegt etwas über eine Autostunde südlich von Cuglieri. Montevecchio, früher ein Zentrum der Bergbauindustrie, gehört heute zum Parco Geominerario della Sardegna. Der Ort bildet zugleich den nördlichsten Punkt auf dem 400 km langen Santa Barbara-Wanderweg entlang…
Aktualisiert, jetzt auch mit einigen Fotos von Torsten im Text und in der Galerie: Der Südwesten Sardiniens besitzt eine lang zurückreichende Bergbaugeschichte. Von der Nuraghenkultur (1500 Jahre v.Ch.) über die Römerzeit bis in das vergangene Jahrhundert wurden in den Bergen des Iglesiente Metalle (Zink, Blei, Silber) abgebaut. Ab der Mitte des 18. Jahrhunderts stieg in Europa die Nachfrage nach diesen…
Vorgestern ergab sich, für mich ganz unerwartet, die glückliche Gelegenheit auch noch etwas vom Carnevale auf Sardinien mitzubekommen. Als Ausklang einer Reihe von Veranstaltungen fanden am vergangenen Wochenende in Scano di Montiferro traditionelle Reiterspiele statt. Auf dem Ankündigungsplakat, dass auch in Cuglieri aushing, hatte ich maskierte Reiter gesehen. Also nichts wie hin. Am 23.3.2019 besuchte ich die „Cursa a sa…
Dies ist, was die Fotos angeht ein Gastbeitrag von Enrico aus Cuglieri. Vielen Dank Enrico! Alle, die mich etwas näher kenne, wissen, dass Karneval/Fasching/Fasnacht nicht so richtig mein Ding ist. Da ich damit in Norddeutschland nicht aufgewachsen bin, fehlt mir einfach der Bezug zum närrischen Treiben. Trotzdem interessieren mich Karnevalstraditionen und -ursprünge. Auch Fotos der Masken vom Carnevale in Venedig…
Im letzten Beitrag hatte ich über Hinkelsteine auf Sardinien berichtet. Die in dem Bericht beschriebenen Steine (Betile) werden auf die Bronzezeit (1800- 900 v.Chr.) datiert. Viel älter sind die Menhire des Spätneolithikums. Deren Ursprung liegt 5200-4800 Jahre zurück. Eine Fotofreundin von hier hatte mir von einem Ort erzählt, an dem man diese Menhire findet. Ich wollte mehr darüber wissen und…
In Internet stieß ich auf der Suche nach Exkursionszielen in der Umgebung von Cuglieri auf einen Bericht über Steine mit Brüsten. Ein gallischer Hinkelsteinlieferant wurde auch erwähnt :-). Das wollte ich mir genauer ansehen und machte mich auf dem Weg nach Tamuli. Die archäologische Ausgrabungsstätte in der Nähe der Stadt Macomer besteht aus dem Nuraghe mit darunter gelegenem prähistorischem Dorf,…
Vor der Abreise von der Insel Santorini hatte ich mich noch mit Mineralwasser für unterwegs eingedeckt. Auf dem Etikett stand Vikos. Bis vor Kurzem war Vikos für mich der Name einer Schlucht irgendwo in Nordgriechenland, über die ich nicht viel mehr wusste, als dass es dort landschaftlich sehr schön sei. Also eines der vielen Da-möchte-ich-irgendwann-mal-hin-Ziele, die man als reisende Fotografin…
Dies ist ein Gastbeitrag von Jutta, Carina, Torsten, Ralf, Helge und Robert, die zusammen mit mir vom 23.9.-30.9.2018 den südwestlichen Teil von Georgien erkundet haben. Euch allen vielen Dank für den Bericht und die Fotos! Michaela hatte in 2016 eine Reise nach Georgien unternommen und davon im Reiseblog berichtet und tolle Fotos eingestellt. Georgien, dazu fiel mir erst einmal nur ein,…
In den ersten Oktobertagen durfte ich einer Familie in einem kleinen griechischen Bergdorf bei der Weinernte und beim Keltern helfen. Nun ja, eine große Hilfe war ich am Ende wohl nicht. Doch ich wollte schon seit langem wissen, wie das mit dem Weinmachen funktioniert und war deshalb absolut glücklich, dort zu Gast zu sein und sogar fotografieren zu dürfen. Der…
Vom 20. bis 26. Mai fand die Fotoreise „Wasser und Licht“ an der Westküste Sardiniens statt. Eine Woche lang waren die sieben TeilnehmerInnen von früh morgens bis spät abends mit ihren Kameras auf der Jagd nach den vielfältigen Formen und Farben des Wassers. In diesem Gastbeitrag beschreiben Sibylle, Nicola und Ralf ihre Eindrücke von der Fotoreise. Vielen Dank für euren …
Meine dritte Exkursion in die Minenregion im Süden Sardiniens führte mich auf den Sentiero Miniere nel Blu, das ist ein Teilstück des Cammino Minerario di Santa Barbara. Dieser Wegabschnitt bietet Wanderern und Fotografen einige spektakuläre industriearchäologische Hinterlassenschaften und wunderschöne, abwechslungsreiche Blicke auf das – sehr blaue – Meer mit bizarren Klippen und malerischen Stränden. Ein Ziel dieser dritten Exkursion war,…
Beim Stöbern in einer Buchhandlung hier auf Sardinien fiel mir im Februar ein schmales Bändchen mit dem Titel „Il Cammino Minerario di Santa Barbara“ in die Hände. Untertitel sinngemäß „Auf Sardinien zwischen Geschichte und Natur unterwegs“ (percorsiditerre.it, ISBN 978-88 6189-251-4). Die Assoziation zum Jakobsweg nach Santiago de Compostella, die sich beim Lesen des Titels einstellt, ist durchaus gewollt. Auch dazu ist…
Liebe Fotofreunde, heute konnte ich mich ein wenig freuen: ein Foto, das vor einem Jahr diesen Bericht hier im Reiseblog illustrierte, ist vor kurzem zum GEO-Leserfoto des Tages gewählt worden. Der Niedlichkeitsfaktor hat zugeschlagen! Jetzt sind die beiden spielenden Jungtiere sicher schon erwachsen, wachen vielleicht sogar über eigenen Nachwuchs. Vielen Dank an Jutta, die beim Aussuchen der Wettbewerbsbilder mit geholfen hat…
Der folgende Beitrag ist von Jutta, die mich zusammen mit Bardo in der Osterwoche hier in Cuglieri besucht hat. Vielen Dank Jutta für diesen Bericht und deine Fotos! Michaela hatte im letzten Jahr sehr schöne und stimmungsvolle Fotos von den Prozessionen in der Karwoche in Cuglieri hier im Fotoblog veröffentlicht. Das hat mich neugierig gemacht. Obwohl ich nicht katholisch bin,…
In den zurückliegenden 4 Wochen hatte ich geplant, einige der auf Sardinien im Februar und März blühenden Orchideen zu fotografieren. Bei den Exkursionen sind neben alten Bekannten ein paar für mich neue Arten hinzu gekommen, wie etwa Anacamptis collina, das Hügelknabenkraut oder Neotinea lactea, das Milchweiße Knabenkraut. Doch Franco Spanedda habe ich es zu verdanken, dass dies kein reiner Orchideenbericht geworden…
Fährt man vom Meer aus nach Cuglieri hoch, fällt dem Besucher schon von weitem die Kirche auf, die am höchsten Punkt des Ortes aufragt. Es handelt sich um die Basilica Santa Maria della Neve. Die Legende berichtet, dass im 14. Jahrhundert von Fischern am Strand von Santa Caterina eine Madonnenstatue gefunden wurde. Man beschloss, diese in einem Ochsenkarren in die…
Anfang Januar hatte ich hier von den ersten Narzissenblüten auf Sardinien berichtet und geschrieben, dass ich gerne noch ein Foto von einem Weihnachtsnarzissen-Blütenmeer machen würde. Daraus ist nichts geworden, die Art präsentierte sich nur in vereinzelten Horsten. Doch nun, knapp zwei Monate später, ist eine andere, geselligere Narzissenart unter den Olivenbäumen von Cuglieri aufgetaucht. Ein Traum von einem Blütenmeer! So musste…
Dieser Beitrag ist – wie könnte ich anders – Robert gewidmet. Liebe Foto- und Orchideenfreunde: wir haben den 26. Januar und hier auf Sardinien lässt sich gerade die erste aufgeblühte Orchidee fotografieren! Sie heißt Himantoglossum robertianum oder Riesenknabenkraut und gehört mit bis zu 80 cm Wuchshöhe zu den ganz Großen unter den hiesigen Wildorchideen. Franco, vielen, vielen Dank für den…
Am 16. Januar wird in Cuglieri, wie auch in vielen anderen Orten auf Sardinien, das traditionelle Sant’Antonio Feuer angezündet. Am Nachmittag des 16.1. wurden Holz und Zweige vor der Chiesa Santa Croce, aufgeschichtet. Der zeltförmige Aufbau war geschätzte 6 m hoch. Ich versprach mir zunächst einmal großartige Möglichkeiten, mit dem Fotothema Feuer zu experimentieren. Doch dann kamen die Fragen: wer…
Die meistens wissen es schon, doch hier noch einmal ganz offiziell: Mitte Oktober letzen Jahres habe ich in Cuglieri an der Westküste Sardiniens ein kleines Häuschen erworben. Der Plan ist, hier die Wintermonate und den Sommer in Deutschland zu verbringen. Das Dachzelt bleibt dabei natürlich weiterhin für Fotoexkursionen vor Ort im Einsatz. Verrückt? Vielleicht, aber was wäre das Leben ohne…
Der folgende Beitrag ist von Jutta, die mich im Anschluss an den Kurs Makro im Moor hier in Worpswede zu einer Storchenfamilie begleitet hat. Vielen Dank Jutta für diesen Bericht und die Fotos! Störche, diese großen Vögel haben schon immer mein Interesse geweckt und beflügeln die Phantasie vieler Kinder und Erwachsenen. Aber wie ihnen näher kommen und vielleicht auch einen…
Während des letzten Kurses durfte ich im Agriturismo S´Ispiga die zwei Eselchen des Hofes fotografieren. Dabei bekam ich von Antonangelo, der mit seiner Frau Lilli zusammen den Agriturismo betreibt, die Information, dass es sich hier um eine traditionelle sardische Rasse handelt. Der Asino Sardo wird nur 80 bis 110 Zentimeter groß. Er hat ein flauschige, graues oder braunes Fell mit…
Schon in den beiden letzten Jahren konnte ich hier an der Westküste Sardiniens im Mai die aus dem afrikanischen Winterquartier zurückkommenden Bienenfresser (Merops apiaster) beobachten. Ihre Ankunft ist nicht zu überhören. Wenn eine Gruppe vorbei zieht, wird es richtig laut. Doch über dem Ort sind sie höchsten ganz kurz auszumachen. Ihr Lebensraum sind offene Landschaften mit einzelnen Bäumen und Gebüschen.…
Bei der Kontrolle aller Fotoschauplätze für den Schmetterlingskurs der bald hier auf Sardinien beginnt, ist mir ein seltsames Insekt vor die Linse gekommen. Ohne Bestimmungsbuch und guten Internetzugang habe ich keine Chance, das richtig einzuordnen. Sieht ein bißchen wie eine Libelle aus. Oder eher wie ein Schmetterling in Mimikry? Oder ganz was anderes? Wer kann mir bei diesem schönen Tier…
In diesem Gastbeitrag beschreibt Helge nach der Fotoreise Wasser und Licht vom 30.4.-4.5.2017 seine Eindrücke von dieser Woche an Sardiniens Westküste. Vielen Dank Helge für deinen Beitrag! Von Olbia ging es mit dem Mietwagen nach St. Catarina. Dort traf ich Michaela bei Angelo in der Bar auf einen Kaffee. Das Thema „Wasser und Licht“ steht für eine Woche auf dem…
In der Vergangenheit hatte es sich für mich noch nie ergeben, die traditionellen Prozessionen, die hier in der Osterwoche stattfinden, zu besuchen. Diesmal hat es endlich gepasst. Am Donnerstag und Karfreitag abends ab 18 Uhr war ich dabei. Und zum Glück nicht die Einzige, die dem Zug mit der Kamera folgte. Es waren einige Fotografen unterwegs, die der Prozession genau…
Die weißen Seiden- und Silberreiher sieht man auch in Deutschland mittlerweile häufiger. Sie haben zwar meistens eine ganz ordentliche Fluchtdistanz, aber mit etwas Pirscherfahrung kommt man bei ihnen irgendwann schon zu gelungenen Fotos. Auf Sardinien konnte ich immer wieder auch die kleineren Kuhreiher beobachten. Doch die wollten sich in der Vergangenheit nie so richtig von mir fotografieren lassen. Bisher ist…
Die Westküste Sardiniens rund um meinen aktuellen Aufenthaltsort wird gerne von Surfern aufgesucht, weil die verschiedenen Mittelmeer-Winde hier von Zeit zu Zeit für beeindruckende Wellen sorgen. Meistens ist das Meer ruhig und bilderbuchblau. Gut für Fotos, die jeden Reiseprospekt zieren könnten. Aber wenn ein starker Wind aufzieht, können die Wellen meterhoch werden. Die hier gebräuchlichen Namen der Winde beschreiben die…
Diejenigen, die schon bei einem Kurs auf Sardinien in St. Caterina dabei waren, kennen Salvatore und seine Ziegenherde von dem Ausflug zu den wilden Landschildkröten, bzw. von dem Film den das schweizerischen Fernsehen dort gedreht hat. Er produziert nach traditioneller Art aus der Milch seiner Ziegen einen delikaten Käse, den Caprino. Vor ein paar Tagen habe ich Salvatore gefragt, ob…
Es wird Feühling und auch auf Fuerteventura sprießen frische Blüten aus dem Boden. Auf einem Lavageröllfeld fand ich vorgestern diese unbekannte Pflanze. Kräftiges Gelb, keine Blätter, Größe und Farbe etwa wie ein Maiskolben. Hier zwei Fotos, das erste zeigt eine aufgehende Blüte, das zweite den schon fast abgeblühten Zustand. In diesem Lavageröllfeld waren die gezeigten 2 Blüten die einzigen weit…
Diese Wochen bin ich – wie schon in den Vorjahren um diese Zeit – wieder für den Kurs Tierfotografie auf Fuerteventura. Gestern vormittag haben wir eine Atlashörnchen-Kolonie besucht. Für meine Kursteilnehmer hatte ich mir erhofft, dass die Hörnchen schon Nachwuchs hätten und wir die Kleinen auch schon zu Gesicht, bzw. vor die Linse bekommen würden. 2-3 Jungtiere wären schon schön,…
Im Anschluss an Carinas Bericht findet ihr nun hier einen Beitrag von Torsten über unsere Erlebnisse in der zweiten Woche, in der wir im Süden unterwegs waren. Vielen Dank Torsten!!Hier sein Beitrag und seine Fotos: Nach der ersten Fotowoche am Pazifikstrand in Playa los Cocos gemeinsam mit Carina zogen Michaela und ich weiter ins südliche mexikanische Hochland nach Oaxaca. Zur…
Angekündigt hatte ich euch hier neue Berichte und Fotos von einer Mexicoreise im Januar 2017. Wir waren zu dritt unterwegs, Torsten, Carina und ich. Carina hat nun einen Beitrag über die erste Woche unserer Reise an die mexicanische Pazifikküste verfasst. Vielen Dank Carina!!Hier ihr Beitrag und ihre Fotos: Im Januar 2016 fragte Michaela hier im Reiseblog, ob Interesse an einem…
Nicht weit von Pelasgia, in Norden der Insel Evia, liegt Loutra Edipsos, eines der ältesten Heilbäder Griechenlands. Es gibt mehr als 80 Thermalquellen mit Temperaturen zwischen 28° bis 86° C in der Stadt, die sich bis hinunter zum Meer erstrecken. An einer Stelle unterhalb eines Spa Hotels kann man sogar direkt an den Klippen in kleinen, natürlichen Pools im warmen…
In der zurückliegenden Woche war ich hier in Griechenland in und um den Ort Pelasgia mit der Kamera unterwegs um für ein Buch zu fotografieren. Die Idee war, eine Sammlung von Landschaftsfotografien, Strassenszenen und ortstypischen Eindrücken aus Pelasgia und den umliegenden Dörfern zusammen zu stellen. Dafür durfte ich sogar mit dem Pfarrer zum Fotografieren in die sonst abgeschlossene Kirche hinein.…
Einen Tag bevor ich Santorini mit dem Schiff in Richtung Pireus verlassen habe, ging für mich ein lang gehegter Herzenswunsch in Erfüllung. Vangelis Sigala vom Hotel Matina hat es möglich gemacht, dass ich früh morgens mit einem Fischer auf´s Meer hinaus fahren konnte. Um 6 Uhr brachte er mich an den kleinen Hafen von Monolithos. Es war noch stockfinster, doch…
Bei schönstem Wetter habe ich am 3. Oktober Adscharien Richtung Borjomi in Zentralgeorgien verlassen 🙁 . Die Fahrzeit betrug 5 ½ Stunden mit einem der in Georgien allgegenwärtigen Minibusse (Marschrutka). Marschrutki sind in Georgien Innerorts und Überland das preisgünstigste Verkehrsmittel. Mit ihnen kommt man fast überall hin. Borjomi liegt auf rund 800 m ü. NN im Kleinen Kaukasus. Der Ort…
Ende September/Anfang Oktober wimmelt es am Himmel über Batumi und Umgebung von durchziehenden Vögeln. Die Region gilt als eine von weltweit 5 Zugtrichtern (Bottlenecks) des großen Vogelzugs. In ihrem Bericht 2015 hat die Organisation Batumi Raptor Count (BRC) 1.029.478 durchziehende Greifvögel nachgewiesen. Über eine Million Greifvögel auf ihren Herbstzug! Ich hatte in dem Dorf Akhalsheni in den Bergen oberhalb von…
Der folgende Beitrag ist Jutta gewidmet. Jutta, dieser außergewöhnliche Garten hätte dir auch gefallen :-). Der botanische Garten von Batumi wird in Reiseführern und im Internet als absolutes Muss für Batumi-Besucher empfohlen. Also nichts wie hin. Einen Tag habe ich dort verbracht und bin von der Pflanzenvielfalt und den Panoramawegen mit ihren spektakulären Aussichtspunkten über dem Schwarzen Meer begeistert. Aber…
Von 20.9.-22.9. war ich mit Clemens und Maya in Swanetien, genauer: im Oberen Swanetien. Swanetien liegt im Norden Georgiens, im hohen Kaukasus. Bewohnt wird Swanetien von den Swanen, die ihre eigene Sprache und eine lange, traditionsreiche Geschichte haben. Sie waren im Zusammenhang mit dem aus den Flüssen des Kaukasus gewonnenen Goldes schon im antiken Griechenland bekannt. Das Gold der Kaukasus-Flüsse…
Auf dem Landweg entlang der türkischen Schwarzmeerküste sind von Worpswede nach Batumi je nach Streckenführung rund 3700 -4000 km zu bewältigen. Da wären mein kleines rotes Auto und ich schon einige Tage unterwegs gewesen :-). Deutlich schneller und bequemer ging es auf dem Luftweg mit Turkish Airlines von Hamburg nach Batumi: 5 ¼-Flugstunden plus 2 ½ Stunden Transit-Aufenthalt in Istanbul.…
Im September 2014 sind mein kleines rotes Auto und ich von Konstanz aus zu einer Reise quer durch Europa aufgebrochen. Ursprünglich wollte ich ein Jahr unterwegs sein. Weil aber das freie Reiseleben zu schön war, um nach einem Jahr schon aufzuhören, sind daraus 1 ¾ erlebnisreiche Jahre und zahlreiche Reiseblogbeiträge geworden. 40.000 Kilometer mehr zeigt der Tacho des Autos jetzt…
In den letzten Wochen habe ich versucht, einige der vielen Schmetterlingsarten, die hier auf Sardinien rund um Santa Caterina herumschwirren, mit dem Makro einzufangen. Bis jetzt war es nur selten machbar, die Tiere über längere Zeit stillsitzend zu erwischen. Der Grund sind wohl die, verglichen mit Deutschland, höheren Temperaturen hier. Daher sind die meisten Schmetterlingsfotos der Galerie aus der Hand…
In den höheren Lagen des Montiferru ist ein geschützter Bestand von einigen hundert wilden Mufflons zuhause. Es handelt sich hier um das ursprüngliche Europäische Mufflon (Ovis gmelini musimon). Diese Mufflonart war seit mindestens 7000 Jahren zunächst nur auf Korsika und Sardinien verbreitet. In den letzten 200 Jahren sind dann Tiere von dort an verschiedenen Stellen Europas als Park- und Jagdwild…
Sie haben einen schlechten Ruf. Und wenn man sie googelt, findet man unschöne Fotos und gute Ratschläge: nicht berühren, Befallgebiete meiden, sofortiger Kleiderwechsel und Duschbad mit Haarreinigung nach (möglichem) Kontakt, …. Die Rede ist vom Eichen-Prozessionsspinner (Thaumetopoea processionea), einem Schmetterling, der zu den Nachtfaltern gehört. Vor zwei Tagen war ich zum Fotografieren von Schmetterlingen unterwegs und stieß zufällig auf die…
Schon im letzten Jahr hatten mich hier auf Sardinien die vielen blühenden Wildorchideen im Regionalpark Montiferru-Sinis begeistert. Aus der Begeisterung entstand eine Highlight Tours Fotoreise, die in diesem April zum ersten Mal stattfand. Nicht nur die Anzahl der unterschiedlichen Orchideenarten, auch die Menge der blühenden Einzelpflanzen ist außergewöhnlich hoch: bei den Fotoexkursionen der zurückliegenden 5 Wochen fand ich 22 Wildorchideen-Arten…
… ein Gastbeitrag von Carina Im April 2015 hatte Michaela in ihrem Reiseblog von den Wildpferden der Giara auf Sardinien berichtet. Die Bilder haben mich sehr fasziniert und als frühere Pferdenärrin war ich mir sicher, eines Tages werde ich auch dorthin reisen. Ein Jahr später war es nun soweit -nach einer super schönen Orchideenwoche rund um Santa Caterina di Pittinuri…
Päonien oder Pfingstrosen kennt man nördlich der Alpen als typische Kloster- und Bauerngartenpflanzen. Es sollen die Benediktinermönche gewesen sein, die die Pflanze aus dem Mittelmeerraum in nördlichere Gefilde brachten, um sie als Heilpflanze zu kultivieren. Von den Klostergärten aus gelangte sie in die Bauerngärten, wo sie noch heute wegen ihrer Blütenpracht und Pflegeleichtigkeit geschätzt wird. Der botanische Gattungsname Paeonia wird,…
In der letzten Märzwoche habe ich mich eine Woche für eine Fotoreise-Vorerkundung auf der Insel Giglio aufgehalten. Giglio ist eine kleine Insel im Mittelmeer. Wirklich klein: Länge: 9 km, Breite: 4,5 km, Fläche: 21,21 km². Die Insel liegt rund 18 Kilometer westlich vom italienischen Festland, bzw. der Halbinsel Monte Argentario und gehört zum toskanischen Archipel. Nachbarinseln sind Elba (50 km…
In der zurückliegenden Woche war ich an der Südspitze Spaniens für eine Fotoreise-Vorexkursion unterwegs. Steffen vom Bodensee begleitete und unterstützte mich bei diesem Projekt. Ein Element dieser Vorexkusionen war die Tour nach Gibraltar, über die ich im letzten Beitrag berichtet habe. Die Motive, die mich am meisten interessierten, waren aber die Wale und Delfine in der Straße von Gibraltar. Ein…
Letzte Woche ging mein Aufenthalt auf Fuerteventura zu Ende. Nach zwei Nächten an Bord der Albayzin sind mein Auto und ich am 14. März wieder gut in Cadiz angekommen. Mein aktueller Aufenthaltsort ist das an der Südspitze Spaniens gelegene Städtchen Tarifa. Im letzten Jahr im November hatte ich hier für ein paar Tage einen Zwischenstopp eingelegt, bevor das Schiff von…
Sehr klassische Fotomotive Fuerteventuras sind die Windmühlen der Insel. Sie zieren Reiseführer, Tourismusprospekte und Internetseiten. Doch nicht alle sind wirklich fotogen. Manche stehen erbärmlich eingezwängt zwischen Zweckbauten und Stromleitungen. Um die Bildidee Windmühle in ein ansprechendes Foto umzusetzen, muss man auf die Suche nach gut erhaltenen Mühlen gehen, die im Idealfall frei stehen. Mein Ehrgeiz war es, bei meinen Streifzügen…
Der Vollmond steht wieder über der Vulkanlandschaft Fuerteventuras, also nichts wie raus mit Stativ und Kamera. Für heute früh hatte ich mir vorgenommen, den Monduntergang so zu fotografieren, dass der Mond auf der Flanke eines Berges abrollt. Der Berg liegt bei La Oliva und ist am Abend aufgrund seiner markanten Form ein beliebtes Fotomotiv. Um diesen Berg mit dem Monduntergang…
Fuerteventura ist ein ziemlich guter Ort für alle, die sich für das Fotografieren bei Mond- und Sternenlicht begeistern. Die Lichtverschmutzung, die große Städte mit sich bringen, fällt so gut wie weg. Seit kurzem (November 2015) hat Fuerteventura sogar den Starlight Reserve Status der UNESCO bekommen. Aufgrund dieser guten Ausgangsbedingungen hatte ich mir vorgenommen, während meines diesjährigen Aufenthaltes hier auf der…
Im Januar 2015 hatte ich hier über Mauersegler am Himmel von Fuerteventura berichtet. Dieses Jahr konnte ich wieder mit der Kamera dabei sein, als am 19. Januar eine flugbereite Gruppe von Mauerseglern aus der Obhut der Frankfurter Mauerseglerklinik in die Freiheit entlassen werden konnte. Zu meiner großen Freude war das Licht viel besser als im Vorjahr. Alle Vögel starteten erfolgreich.…
Seit 2 Wochen bin ich wieder zurück aus Mexico und werde bis zum 12. März auf Fuerteventura fotografierend unterwegs sein. Ich möchte hier in den nächsten Wochen einen neuen Ansatz in der Landschaftsfotografie ausprobieren: ein Porträt der Wüsten-, Klippen-, Steppen- und Vulkanlandschaft mit langen und sehr langen Verschlusszeiten habe ich mir als nächstes Fotoprojekt vorgenommen (T= 1–900 s). Falls dich…
Von Anfang an hatten mich in Mexico am Strand die Pelikane fasziniert. Es ist ein toller Anblick, wenn sie im Flug vor der Küste den Wellenkämmen folgen und dabei manchmal so dicht über der Wasseroberfläche entlang gleiten, dass es scheint, als wollten sie surfen. Oft fliegen sie in einer Linie hintereinander her. Wollen sie landen, spreizen sie ihre Schwanzfedern zum…
Über 1800 Schmetterlingsarten gibt es in Mexico. Am bekanntesten ist der Monarchfalter. Der Monarchfalter ist der am besten erforschte Schmetterling Nordamerikas und ein berühmter Wanderfalter. Einzelne Tiere legen bei Wanderungen im Herbst in Nordamerika bis zu 3600 Kilometer zurück. Wie klappt das mit der Orientiering über eine so weite Strecke? Bei Wikipedia fand ich dazu Folgendes: „Die Monarchfalter orientieren sich…
In der Region um San Blas an der Westküste Mexikos, in der ich mich zur Zeit aufhalte, gibt es an mehreren Stellen die Möglichkeit, mit dem Boot und einem Führer in den Mangrovensumpf hinein zu fahren. Der Mangrovenwald, der zwischen Küste und Hinterland am Fuß einer Bergkette liegt, besteht aus Bäumen und Sträuchern verschiedener Pflanzenarten, die sich an die Lebensbedingungen…
Hier zum Einstieg ein paar Basisdaten zu Mexiko und zum Bundesstaat Nayarit, in dem ich mich zur Zeit aufhalte: Mexiko hat 120 Millionen Einwohner, ist über 3000 km lang und hat eine Breite von 200 km bis 2000 km. Das Land ist mit einer Fläche von 1.972.550 km² fast sechs Mal so groß wie Deutschland. Es besitzt 12.540 km Meeresküste,…
Am 29. November bin ich mittags in Puerto Vallarta an der mexikanischen Pazifik-Küste gelandet. Gabriele und Brigitte von TravelconCorazon haben mich am Flughafen abgeholt. Das war supertoll nach der langen Anreise – vielen lieben Dank euch beiden. Mit von der Partie waren noch Michael und Cherry aus Kanada. Jetzt bin ich in Santa Cruz, das ist ein kleiner Ort, den…
Im November 2014 hatte ich hier über die Felslandschaft rund um die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Meteora-Klöster berichtet. Diese einmalige Landschaft war so beeindruckend, dass ich spontan viel länger als ursprünglich geplant blieb, um für das Folgejahr eine Fotoreise dorthin auszuarbeiten. In der ersten Novemberwoche 2015 war nun Premiere. Bei schönstem Sonnenschein sind wir in einer kleinen Gruppe in und um…
Im November 2014 hatte ich hier über die Pelikane vom Kerkini-See berichtet. Dieses Jahr war ich wieder dort. Peter aus Leonberg kam mich besuchen, gemeinsam wollten wir eine Woche lang die Pelikane anpirschen und hofften auf spannende Action-Fotos mit aufspritzendem Wasser und schlagenden Flügeln. Doch zu unserer großen Begeisterung kam noch ein Fotothema dazu: neben den Pelikanen haben uns die…
Formen und Farben des Wassers – eine meiner Foto-Obsessionen. Ein unerschöpfliches Thema, und so faszinierend, weil Wasser immer in Bewegung ist und darum jedes Bild ein unwiederbringliches Unikat wird. Eine Woche lang habe ich hier auf Santorini jeden Morgen bei Sonnenaufgang am Strand auf dem Boden gelegen, um den Wiederschein des ersten Morgenlichts auf dem Wasser einzufangen. Jeder Morgen war…
Vor der Überfahrt von Pireus nach Santorini zum nächsten Kurs wollte ich die Vulkanhalbinsel Methana und die benachbarte Insel Poros fotografisch erkunden. Die Inseln liegen im Saronischen Golf vor der Ostküste des Peloponnes. Sie gelten als beliebtes Ausflugsziel der Athener, weil sie leicht mit den regelmäßig verkehrenden Fähren und Tragflügelbooten von Piräus aus zu erreichen sind. Über Land fährt man…
Gabriele, eine Freundin, die seit 5 Jahren in Mexiko lebt schrieb mir vor einiger Zeit: „… uns kam die Frage, ob du womöglich Interesse hättest, einen Fotokurs hier bei uns anzubieten? Mit uns waren Gabriele Traub-Jahn und Brigitte Faramin vom Reiseveranstalter Travel México con Corazón gemeint. Die Idee war verlockend und auch die Website mit den Angeboten von Travel México…
Die Basilicata liegt in Süditalien, nördlich von Kalabrien. Eine „beinahe vergessene Region“ textet der Sender ARTE in einem Reisebeitrag. Dabei gibt es hier für alle, die sich für Geschichte, Kultur und Natur interessieren, viel zu entdecken: Ausgrabungsstätten aus der Phase der hellenistischen Besiedelung, von der noch heute viele Ortsnamen zeugen; hoch am Berg gelegenen Dörfer mit ihrem Centro Storico; mehrere…
Nach einer langen Sendepause melde ich mich heute aus Italien wieder zurück. Der Grund für die Reiseblog-Enthaltsamkeit waren mehrere Fotoreisen – wenn ein Kurs läuft, stehen alle anderen Dinge natürlich hintenan. Fast vier Wochen lang haben meine Kursteilnehmer und ich im Teufelsmoor, in Hamburg und auf der Insel Rügen dem Wetter die schönsten Lichtmomente abgejagt. Direkt nach Abschluss der Fotoreise…
Seit zwei Wochen bin ich jetzt auf der schwedischen Insel Gotland unterwegs. Immer auf der Suche nach dem besten Licht und den schönsten Standorten für schöne Fotomotive. Gotland ist die zweitgrößte Ostsee-Insel. Die mittelalterlich geprägte Hauptstadt und alte Hansestadt Visby wurde in die Liste der UNESCO-Kulturerbe-Stätten aufgenommen. Die Nord-Süd-Ausdehnung Gotlands beträgt über 176 km, die Breite 52 km. Für einen…
Fårö ist eine kleine, schwedische Insel in der Ostsee, die nur durch einen schmalen Sund von Gotland getrennt ist. Die Entfernungen sind recht überschaubar, Farö misst etwa 18 mal 7,5 Kilometer. Von Fårösund auf Gotland kommt man alle 30 Minuten mit einer Fähre hinüber. Bekannt sind die Steinformationen (Raukar) von Langhammars auf Farö, die entfernt an die Figuren der Osterinseln…
Den geplanten Aufenthalt an der schwedischen Südwestküste habe ich nach ein paar Tagen abgebrochen. Mir schien die Gegend – die ohne Zweifel landschaftlich sehr schön ist – aus verschiedenen Gründen nicht für eine zukünftige Fotoreise geeignet. Unbeständiges Wetter, sehr, sehr viele Besucher und durch den Massenansturm sichtlich genervte Anwohner haben mir den Spass verdorben. Doch das Schöne am ungebundenen Reisen…
Am 19.7. ging der Fotokurs in Lübeck zuende – im Hafen vor dem Strandsalon haben wir zum Abschied ein Fotoshooting der besonderen Art abgehalten: Jürgen und ich sind in das Dachzelt auf meinem roten Auto geklettert und haben den Blick von oben auf die Fotografentruppe genossen. Welch ein Spass! Der Kurs in Lübeck fand zum ersten Mal statt und war…
Seit ein paar Tagen bin ich in Lübeck angekommen. Durch die Lage am Wasser ist die zur Trave gelegenen Stadtseite wunderbar für Blaue Stunde Fotografie und für die Inszenierung von Spiegelungen geeignet. Einzigartig sind auch die Gänge und Höfe der Altstadt, in denen zur Zeit auf kleinstem Raum der Blumenschmuck üppig blüht. Die Lübecker Altstadt liegt auf einer von Trave…
In der zweiten Junihälfte habe ich auf dem Weg von Sardinien nach Nordeuropa ein paar Tage in Konstanz Halt gemacht und den Aufenthalt genutzt um am 20.6. die Fotofreunde aus der Region zu einem Treffen mit einem Fotobericht von der jetzt seit 9 Monaten andauernden Reise einzuladen. Vielen Dank allen, die gekommen sind, ich habe mich sehr über das Wiedersehen…
Vor ein paar Tagen haben Yvonne und ich hier auf Sardinien ein Insekt vor der Linse gehabt, das sich bisher allen Bestimmungsversuchen widersetzt hat. Wir haben es provisorisch Alien getauft, weil es so extraterrestrisch aussieht. Es wäre toll, wenn jemand in dieser mysteriösen Sache weiter helfen könnte.
Diejenigen, die meine Fotovorlieben kennen, wissen, dass ich an keiner Pfütze vorbeigehen kann, ohne dort nach Spiegelungen zu suchen. Seit einer Woche liege ich hier auf Sardinien immer wieder an einer Wasserstelle auf der Lauer, die zahlreichen kleinen Vögel als Tränke und Badewanne dient. Es ist der Überlauf eines Wasserbeckens für die Landwirtschaft, etwas außerhalb von Santa Caterina. Auf kleinster…
Die Bienenfresser wollen sich im Moment trotz der guten Wünsche von Carina nicht weiter fotografieren lassen. Also habe ich das erst einmal zurückgestellt und bin zu einer Exkursion auf die Insel der weißen Zwergesel aufgebrochen. Diese wilden Esel gibt es auf der Insel Asinara vor der Nordwestspitze Sardiniens. Bis 1997 diente die Insel als Seuchenlazarett und Strafkolonie und konnte von…
Das Dünenvorland südlich meines aktuellen Aufenthaltsortes hier auf Sardinien ist als Nistrevier der Bienenfresser (Merops apiaster) bekannt. Ab April hatte ich immer wieder nach ihnen Ausschau gehalten. Anfang dieser Woche sollte ich sie nun endlich zu Gesicht bekommen. Wunderschön sehen sie im Flug aus, wenn die Sonne durch das Gefieder fällt. Doch ob mir bei der rasanten Geschwindigkeit jemals eine…
Dieser Beitrag ist für Dagmar, Iris und alle anderen, die Pferde lieben. Das Foto unten ist von Peter Liebthal, der bei der Fotoreise „Wildlifefotografie auf Sardinien“ mit dabei war und die Giara-Pferde dort in recht wilder Aktion erlebt hat. Vielen Dank Peter! Das auf 500-580 m.ü.N.N. gelegene Hochplateau der Giara bietet mit den ringsherum steil abfallenden Hängen zahlreichen Tier- und…
Die Blütezeit der Ragwurzen geht hier in Santa Caterina zuende. Doch weiter oben, in Richtung Montiferru, blühen noch ganz viele, z.T. andere Arten. Fotofreude pur! Die Orchideengalerie ist also noch ein wenig gewachsen. Und ich habe das ganze um ein paar Bilder ergänzt, die den Lebensraum zeigen. Das Buch über die Orchideen Sardiniens, das ich hier zur Hand habe, nennt…
Das Fotos unten zeigt eine rätselhafte Pflanze, die ich hier auf Sardinien vor einigen Tagen gefunden habe. Habitat: Feuchtgebiet, Stagno, halophil, strandnah, Wuchshöhe 8-10 cm. Mangels ausführlicher Bestimmungsliteratur kann ich sie überhaupt nicht einordnen und ohne irgendeinen Anhaltspunkt, wo sie im Pflanzenreich hingehört, ist auch eine Internetsuche sinnlos. Wer weiß etwas? Das Bild vergrößert beim Hineinklicken.
Meine Ostergrüße endeten mit dem Hinweis, dass hier auf Sardinien gerade die wilden Orchideen blühen. Mit den vielen Rückantworten, die nach Orchideenfotos fragten, hatte ich nicht gerechnet. Also raus mit Makro und Stativ, bodennahes Fotografieren ist bei den kleinen Ragwurzen, die im Moment blühen, angesagt. Für die, die schon mal mit mir in St. Caterina waren: bei den wilden Landschildkröten…
Mein aktueller Ausgangort für Foto-Exkursionen ist der kleine Küstenort St. Caterina di Pittinuri an der Westküste Sardiniens. Dieses Gebiet ist für Naturfotografen und Birdwatcher ein hochinteressantes Revier: die Feuchtgebiete bei Cabras sind Vogelschutzgebiete von internationaler Bedeutung. Hier jagend und brüten zahlreiche Greifvogelarten. Am Stagno di Cabras kann man unter anderem Flamingos, Seiden-, Silber-, Grau- und Kuhreiher in großer Zahl beobachten.…
10 Wochen habe ich auf Fuerteventura zugebracht, viele Fotos sind in dieser Zeit entstanden und viel rumgekommen bin ich natürlich auch. Hier nun meine persönliche Zusammenfassung mit ein paar Reise- und Ausflugstipps. Nord- oder Südteil der Insel ist die erste Frage, die sich der Fuerte-Neuling stellt. Ich rate zu einem Aufenthalt im Norden, mit Entdeckungstouren bis in die Inselmitte. Es…
Weiter geht die Reise. Morgen Abend verlasse ich Fuerteventura mit der „Albayzin“ der Reederei Acciona Trasmediterranea, die 38 Stunden später – hoffentlich – in Cadiz ankommen sollte. Dann geht es quer durch Spanien nach Barcelona und von da mit dem Schiff weiter nach Sardinien. Je nach Wind und Wetter möchte ich so um den 6. März herum dort an Land…
Auf einer Kronenchrysantheme fand ich das Insektenpärchen, das auf dem Foto unten zu sehen ist (vergrößert beim Draufklicken). Der „Speer“ vorne sieht recht beeindruckend aus. Leider fehlt mir zu den beiden ein Name. Mein Insekten-Bestimmungsbuch liegt in Deutschland und Internetrecherchen waren bisher nicht sehr erhellend. Wer kann helfen und weiß, was die zwei für welche sind? Interessant wäre auch, ob…
Dieser Beitrag ist für Franco, Heinz und Anni und ihre kleinen Molindiri – grüßt sie von mir – und für Jürgen aus dem hohen Norden, der die kleinen Drachen letztes Jahr noch nicht so richtig niedlich finden mochte :-). Eigentlich sind Eidechsen hier auf Fuerteventura allgegenwärtig und doch nimmt man sie meist nur für Sekundenbruchteile als weghuschende Bewegung wahr. Die…
Für Tierfotografen, insbesondere für diejenigen, die am liebsten Vögel fotografieren, ist Fuerteventura ein sehr spannendes Revier. Unterschiedliche Lebensräume wie Küste, Steppe, Schlucht, Stausee, Brach- und Kulturland ermöglichen die Beobachtung ganz unterschiedlicher Arten von den kleinen Steinwälzern im Gezeitenbereich bis zu den Greifvögeln in den Bergen. Darunter sind auch sehr seltene und endemische – also nur hier vorkommende – Arten, wie…
Was wisst ihr über Mauersegler? Wenig – dann geht es euch wie mir bis vor ein paar Tagen. Ihr Erscheinen in Deutschland kündigt den Sommer an, sie sind pfeilschnell und ähneln im Flug den Schwalben. Viel mehr war bei mir nicht präsent. Schließlich bekommt man die Dauerflieger kaum zu Gesicht, denn sie verbringen fast ihr gesamtes Leben fliegend, schlafen sogar…
Auf der Startseite dieses Reiseblogs steht es schon: Wen die Reiselust packt und wer dazu noch Zeit und Lust hat, kann unter „wo bin ich gerade“ den aktuellen Standort nachschauen und sich vor Ort mit mir verabreden. Natürlich habe ich mich gefragt, ob während des Reisejahres wirklich Besuch auftauchen würde. Einige Ankündigungen der Form, „wenn du da und da bist,…
In der Inselzeitung Fuertextra fand ich einen Bericht über schändliche Ereignisse rund um Probebohrungen vor der Küste von Lanzerote/Fuerteventura. Hier die Zusammenfassung: Als Greenpeace Aktivisten sich dem Repsol Ölbohrschiff „Rowan Renaissance“ näherten, das für Probebohrungen vor der Küste der Kanareninseln liegt, wurde ihr Schiff von der spanischen Marine so heftig gerammt, dass die 21-jährige italienische Greenpeace Aktivistin Matilda Brunetti über…
Dieser Beitrag ist für Margret und Sonja – und für alle anderen, die die kleine Hörnchen mögen Die meisten hier auf Fuerte nennen sie Streifenhörnchen, doch korrekt sind es Atlashörnchen (Atlantoxerus getulus). Sie kommen, wie der Name sagt, ursprünglich aus Nordafrika und wurden von Menschen auf die Insel gebracht, wo sie sich bis heute recht ordentlich vermehrt haben. In Internetforen…
Schade, die für meinen Griechenlandaufenthalt eingeplante Zeit ist am 9. Dezember abgelaufen! Die Fähre von Patras nach Ancona war für diesen Tag vorgebucht. Also geht es zunächst mit dem Auto von Pelasgia nach Patras. Dort Sonnenschein und 25°C. Bei einbrechender Dunkelheit laufen wir aus, bei einbrechender Dunkelheit kommen wir am 10.12. an. Überfahrten ab Patras gibt es im Winter 4-6…
Meine nächste Station war der Kerkini-See im Norden Griechenlands. Die Möglichkeit, dort Pelikane zu fotografieren, hatte mich angelockt. „Wenn es ein schönes Pelikanfoto gibt, bin ich schon zufrieden“, sagte ich bei der Planung. Es hat schon ein paar mehr ganz passable Fotos gegeben, die meisten verdanke ich Thomas, der mich in seinem Fischerkahn mit auf den See hinausnahm und mir…
Die Fotoreise nach Griechenland auf das Olivengut Kondyli ist vor kurzem zu Ende gegangen. Hier für alle, die nicht dabei sein konnten, ein kleiner Bericht: „Naturfotografie im Olivenhain – zu Gast bei der Olivenernte“ war der Titel der Fotoreise. Eine Woche lang durften wir auf dem Olivengut Kondyli die markanten Baumgestalten sowie Flora und Fauna im Bio-Olivenhain fotografieren. Darüber hinaus…
Die Metéora-Klöster gehören seit 1988 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Klöster wurden auf den hohen Sandsteinfelsen errichtet, die rings um den Ort Kalambaka aufragen (3 Autostunden, bzw. 217 km südlich von Thessaloniki). Das höchstgelegene Kloster, Megálo Meteoro, liegt auf 613 m ü.N.N.. Bei Nebel oder tiefliegender Wolkendecke scheinen die Klöster auf ihren Felsnadeln über den Wolken zu schweben – ein großartiger Anblick,…
Für Lars, Jonas und alle Anderen, die Katzen mögen.Wer Katzen mag, wird auf Santorini Fotomotive ohne Ende finden. Sie sind allgegenwärtig. Schon mit einem mittleren Tele gelingen schöne Porträtstudien. Wenn dann noch das Glanzlicht im Auge sitzt und die Pose stimmt, fällt es schwer, den Finger vom Auslöser zu nehmen.Falls jemand vorbeikommen mag – ich kenne jetzt die besten Plätze…
8 Beaufort sollen es laut Wetterdienst am 19.10. gewesen sein. Gewaltige Wellen verwandelten den Strand von Kamari in ein weißes, wogendes Meer. Eilig wurden die vom Wasser erfassten Sonnenliegen eingepackt. Der vom Wind herumgewirbelte Sand setze sich in Mund, Augen, Nase. Auf der Autostrasse hinter Monolithos bildeten sich kleine Sandverwehungen – Naturgewalt pur. Am kleinen Fischerhafen von Monolithos bot eine…
Vor ein paar Tagen hatte ich das große Glück, hier auf Santorini im Fischerhafen einen Eisvogel zu sichten. Leider war nur das 24-105er Objektiv auf der Kamera. Doch das war nicht wirklich ärgerlich. Der Bursche war so pfeilschnell, es hätte keine Chance auf ein scharfes Foto gegeben. Zwei Tage später am frühen Morgen bin ich dann mit dem langen Tele…
Seit Jahren gehe ich mit meinen Kursteilnehmern zur Sonnenaufgangstour an den Strand von Kamari. Über der Insel Anafi sehen wir dann morgens – sofern das Wetter mitspielt – die Sonne aufgehen. Manchmal scheint die Insel geheimnisvoll und unerreichbar im Dunst über dem Meer zu schweben. Das macht neugierig. Nach 10 Jahren Neugier auf Anafi fahre ich am 7. Oktober mit…
Am 25. September 2014 ging es los. Konstanz ade! Mein kleines rotes Auto, Esther und ich sind früh morgens in Konstanz in Richtung Ancona losgefahren, um dort mit der Fähre nach Patras überzusetzen. Esther nimmt an der Fotoreise auf Santorini teil und hat sich mir für die Hinfahrt angeschlossen. Wir hatten einen Zwischenstopp in San Marino eingeplant, um einen Eindruck…